IQTest

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Mit einem Intelligenztest - im Volksmund auch als IQTest bekannt - wird im Allgemeinen die Messung des Grades der Intelligenz eines Menschen geprüft oder auch errechnet. Ganz bestimmte psychologische Mess- und Berechnungsmethoden werden in diesem Zusammenhang angewendet, um im Endeffekt so präzise Ergebnisse wie nur irgend möglich erzielen zu können. Spezifische Aspekte spielen hierbei eine entscheidende Rolle, worauf im Folgenden auch ein wenig genauer eingegangen wird. Die weit verbreitete Meinung hinsichtlich IQTests ist, dass es lediglich eine ganz bestimmte Grundvariante von Intelligenztests gibt. Dieses ist allerdings mitnichten der Fall, denn unterschiedlichste Ausführungen und Möglichkeiten können hierfür genutzt werden, um den Intelligenzquotienten eines Menschen herauszufinden. Außerdem kommt es darüber hinaus bei einem IQTest - sofern er mit dem nötigen Disziplin ausgeführt wird - vielmehr auf den Vergleich eines Menschen im Gegensatz zu Anderen an, so dass dessen individuelle Intelligenz im Alltag oder aber in ganz besonderen Situationen gemessen bzw. festgestellt werden kann. Übrigens ist es sogar möglich, die eigene Intelligenz immer weiter zu verbessern, beziehungsweise zu trainieren. Diesen Umstand kann man beispielsweise mit dem Trainingseffekt beim Sport vergleichen: bei regelmäßigem Training bildet sich eine Muskelmasse, der Körper wird fitter. Genau das Gleiche geschieht auch mit dem Gehirn, wenn wir es trainieren: plötzlich gibt es mehr Vernetzungen, eine bessere Durchblutung und die Denkleistung kann gesteigert werden.

Somit ist es wohl nicht weiter verwunderlich, dass ein Mensch selbst in der Lage sein dürfte, sich auf entsprechende Intelligenztests durch Übungen und Lernen vorzubereiten. Fakt ist allerdings ohnehin, dass es mitnichten wirklich ratsam ist, sich unvorbereitet einem Intelligenztest zu unterziehen.

Inhalte von IQTests

Die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge zu erkennen und mithilfe des Denkens zum letztendlichen Ergebnis zu kommen, ist gemeinhin das, was man unter der Intelligenz an sich versteht. Und diese entsprechende Fähigkeit, mit den Leistungen des eigenen Gehirns gewisse Aufgaben, Fragen, Sachverhalte, aber auch Rätsel anzugehen - erfolgreich oder auch nicht - soll ein Intelligenztest ermitteln. Wie rasch vermag eine Person sich neuen Gegebenheiten anzupassen, innerhalb welchen Zeitraums ist es ihr möglich, Zusammenhänge und Verhältnisse bestimmter Dinge und Situationen zueinander zu erfassen? Des Weiteren kann mit einem Intelligenztest ermittelt werden, wie die Testperson mit den vorliegenden Gegebenheiten zu arbeiten vermag und welche Folgerungen durch sie hieraus auch letztendlich abgeleitet werden. Die Inhalte eines IQ-Tests vereinen in der Regel Aspekte aus den Bereichen der allgemeinen Rechtschreibung, des logischen Denkens sowie Aufgaben zur Ermittlung der Fähigkeiten des allgemeinen Zahlenverständnisses. Darüber hinaus beinhaltet ein Intelligenztest üblicherweise auch Aufgaben zur Berechnung des räumlichen Vorstellungsvermögens und weitere, spezifische Aufgaben aus dem mathematischen Bereich. Freilich ist dieses aber im Hinblick auf die Wichtigkeit eines Intelligenztestes noch nicht alles, denn hinzu kommen - um einen möglichst genauen Richtwert für die Auswertung ermitteln zu können - Aufgabenstellungen in Sachen Sprachverständnis und Sprachgebrauch, bzw. Sprachvermögen, visuelle und praktische Intelligenz, Konzentrationsfähigkeit sowie überdies auch ein Teil zur Allgemeinbildung.

Wie unterscheiden sich IQTests?

Zunächst einmal kann festgehalten werden, dass sich der Intelligenzquotient eines Menschen mit der Zeit verändern kann. Dieses mag beispielsweise zum einen an einem gewissen Training liegen. Auf diese Weise wird das Gehirn in regelmäßigen Abständen immer wieder mit entsprechendem Lernmaterial versorgt und bleibt so gewissermaßen - wie es beim sportlichen Training der Fall sein kann - aktiv. Aber auch das soziale Umfeld eines jeden Menschen vermag dazu beizutragen, dass sich der Intelligenzquotient des Öfteren verändert. Im Normalfall liegt übrigens der IQ eines Menschen etwa zwischen siebenundachtzig und hundertachtzehn und wird anhand eines zumeist festgelegten Zahlensystems bestimmt. Zum Ende des achtzehnten Jahrhunderts etwa fanden sich sowohl in Frankreich, in London, als auch in Amerika - jedoch unabhängig voneinander - Forscher und Wissenschaftler, die sich damit befassten, anhand bestimmter Vorgaben Intelligenztests zu erstellen. Freilich war dies seinerzeit bedingt durch mangelnde Erfahrungen nicht so ganz einfach, so dass diese Tests einerseits später wieder verworfen wurden, andere hingegen jedoch noch bis heute Verwendung finden. Diese Testversuche enthielten unter anderem Aufgaben im Zusammenhang mit dem vorhandenen Wortschatz der jeweiligen Testperson oder aber auch Beziehungstests. Letztere dienten also dazu, Relationen bestimmter Gegenstände zueinander aufzuzeigen (zum Beispiel den Zusammenhang eines Balls zur Sonne, das Verhältnis der Sonne zu einem Kürbis et cetera). Im Laufe der Zeit wurden diese Tests natürlich immer weiter professionalisiert und um zusätzliche Aspekte anhand neuester Erkenntnisse erweitert. Überdies wurden seinerzeit - aber auch noch heute - spezielle Intelligenztests für Kinder entwickelt, da auch hier gesonderte Erkenntnisse und Messungen zur Ermittlung der kindlichen/jugendlichen Intelligenz erforderlich sind. Denn die meisten Auswertungsbögen Erwachsener greifen hier in der Regel nicht.

IQTests als Bestandteil anderer Tests

Das Bestreben vieler Menschen, mehr über ihren eigenen Intelligenzquotienten zu erfahren und demzufolge möglicherweise gar ein anderes Bild der eigenen Person zu erlangen, veranlasst viele, sich näher mit dem umfangreichen Themengebiet „IQ-Tests“ zu befassen. Aber auch im Hinblick auf eine mögliche Stellensuche könnte sich die Teilnahme an einem Intelligenztest als überaus hilfreich erweisen. Denn somit kann unter anderem auch Aufschluss über die eigenen Kenntnisse und Fertigkeiten gegeben werden: vielleicht sollte aufgrund der so erlangten Bewertung die Stellensuche in eine (leicht) veränderte Richtung gehen - wer weiß? Die Tatsache, dass Intelligentests an sich einen recht hohen Stellenwert genießen, haben allerdings auch findige Geschäftsleute für sich entdeckt - so dass nunmehr am Markt nahezu unzählige Test-Anbieter für offenbar jede Lebenssituation zu finden sind…. Auf diese Weise haben also Interessenten aus unterschiedlichsten Beweggründen heraus die Option, anhand der entsprechend gestalteten Fragetechniken Neues und Interessantes über sich selbst zu erfahren: gemeint ist diesbezüglich beispielsweise die Wirkung auf andere Menschen et cetera. Freilich stellt sich hierbei allerdings immer auch wieder mal die Frage, ob die Tests tatsächlich auch auf wissenschaftlich fundierten und somit qualifizierten Fragetechniken beruhen, oder ob es schlicht und einfach nur dem Spaß an der Sache dienlich ist. Gerade auch dann, wenn es um verschiedene Arten psychologischer Tests, Leistungstests und so weiter geht. Nichtsdestotrotz wird dieser Bereich allerdings auch mit einer großen Ernsthaftigkeit betrachtet. Denn psychologische Tests, Leistungstests oder auch Analysen in bezug auf die Bewertung der sozialen Kompetenz werden einerseits im sozialen, aber auch im pädagogischen Bereich angewandt. Und das bereits seit geraumer Zeit mit wachsendem Erfolg.

Wie aussagekräftig sind IQTests?

Um den Intelligenzquotienten eines Menschen herauszufinden, bedient man sich verschiedener Messtechniken und Verfahrensweisen, um im Endeffekt ein möglichst genaues Ergebnis zu erhalten. Trotz aller Erkenntnisse und Erfahrungswerte sei in diesem Zusammenhang gesagt, dass die Zuverlässigkeit eines IQ-Tests niemals zu einhundert Prozent gewährleistet sein kann. Denn zu bedenken ist in jedem Falle, dass viele verschiedene Faktoren eine entscheidende Rolle spielen, welche letztendlich die Auswertung verändern und beeinflussen können. In erster Linie sei hier beispielsweise die jeweilige Tagesform der Testperson genannt, denn Fakt ist, dass der Intelligenzquotient bei einer guten Verfassung in der Regel höher sein wird, als unter negativen Aspekten. So ist beispielsweise von Müdigkeit, seelischen Belastungen, Bluthochdruck oder auch gewissen Stressfaktoren die Rede. Daraus lässt sich die Tatsache ableiten, dass die Leistung des menschlichen Gehirns immer auch mit der aktuellen psychischen, bzw. geistigen Verfassung einherzugehen scheint. Um also einen Test mit einem bestmöglichen Wert abzuschließen, ist es unabdingbar, sowohl geistig, als auch körperlich in einem einwandfreien Zustand zu sein. Übrigens ist eine kontinuierliche gesunde Ernährung, sportliches und geistiges Training gleichermaßen von großer Wichtigkeit. Darüber hinaus stellt sich auch immer wieder heraus, dass sich der Wert des zuvor gemessenen IQ verändern kann. Beispielsweise aufgrund bestimmter Umstände (Training, Stimmung, Probleme oder Erfolge et cetera) kann ein zweiter Test, welcher möglicherweise nur ein halbes Jahr später erfolgt, vollends andere Ergebnisse aufzeigen. Nebenbei bemerkt: Experten verwenden die Bezeichnung IQ-Test nur noch recht ungern, denn aufgrund dieser einfachen Zahl fühlt sich so Mancher dazu veranlasst, eine - mehr oder weniger strenge - Wertung der eigenen Person zuzulassen. Medienberichten zufolge könne dieses nicht der Sinn der Sache sein.

IQ-Testmöglichkeiten im Internet

Wer sozusagen auf eigene Faust, also ohne die Unterstützung entsprechender Experten wissen möchte, wie hoch der eigene Intelligenzquotient in etwa ist, kann im world wide web ein in der Tat umfangreiches Angebotspotential nutzen. Das Absolvieren eines solchen Tests - sofern man die Zeit dafür hat, denn üblicherweise sind sie überaus umfangreich - macht in der Regel sehr viel Spaß und gibt überdies zahlreiche Hinweise über mögliche Wissenslücken und so weiter. Darüber hinaus tragen sie häufig dazu bei, mehr über die eigene Persönlichkeit, die Leistungsfähigkeit, aber natürlich auch über den eigenen Wissensstand zu erfahren. Aus verständlichen Gründen sind die meisten Menschen der Meinung, dass ein hoher IQ-Wert immer auch etwas mit einem besonderen Bildungsstand zu tun hat. Jedoch ist das mitnichten der Fall: vielmehr sollte in diesem Zusammenhang der Umstand erwähnt werden, dass Bildung gleichgesetzt wird mit Belesenheit, sprich: mit einem kontinuierlichen Training des Gehirns. Weit verbreitete Testvariationen, die bereits seit Beginn des neunzehnten Jahrhundert erfolgreich eingesetzt werden, sind beispielsweise der so genannte Hamburg-Wechsler-Intelligenztest für Erwachsene. Hierbei handelt es sich um eine der berühmtesten, klassischen Varianten zur Ermittlung des IQ. Aber auch spezifische IQ-Tests für Kinder und Jugendliche sind hier zu finden, jedoch auch weitaus weniger umfangreiche Möglichkeiten zur Berechnung des Intelligenzquotienten. Persönlichkeitstests, kognitive, psychologische Testvarianten, Methoden zur Ermittlung des allgemeinen Wissensstandes oder auch zur Messung der sozialen Kompetenz (sprich: die so genannte emotionale Intelligenz) et cetera sind ebenso vorhanden. Viele dieser IQ-Tests sind kostenfrei, andere hingegen nur gegen die Entrichtung einer zuvor festgelegten Gebühr durchzuführen. Jedoch sei hinsichtlich einiger kostenfreier Angebote Vorsicht geboten: nicht immer sind sie auch tatsächlich gratis, denn häufig stellt sich am Ende heraus, dass zwar die Fragen an sich gebührenfrei zu beantworten sind, die Auswertung hingegen nur nach Überweisung eines bestimmten Betrages erfolgt.

IQTests für den Job?

Auf der Suche nach einem neuen Job, der noch dazu eine enorme Verbesserung der eigenen beruflichen Situation bedeuten könnte, sehen sich Menschen dazu veranlasst, so manche Besonderheit oder gar Belastung in Kauf zu nehmen. Diese Bereitschaft, vieles für das Erreichen eigener gesetzter Ziele zu unternehmen, nutzen - selbst noch in der heutigen Zeit - Personalchefs und Unternehmensbosse vielfach leider oftmals aus. Denn noch immer ist man der Meinung, dass ein IQ viel auszusagen vermag über die Kenntnisse und Fertigkeiten einer bestimmten Person, über deren Allgemeinbildung et cetera. Dass diese Vorgehensweise jedoch immer häufiger auf auch auf ablehnende Kritik stößt, bleibt in diesem Zusammenhang gern ungehört. Sollten nicht die soziale Kompetenz, besondere Verhaltensweisen in ganz bestimmten Situationen oder ähnliche positive Aspekte zum Teil sogar weitaus mehr wert sein, als lediglich schlichte Zahlen und Fakten? Denn fest steht doch, dass jede Person in der Regel nicht nur auch eine völlig andere Sichtweise bei bestimmten Aufgaben hat, sondern überdies gar über weitaus wichtigere Eigenschaften verfügen kann. Überdies besitzt ein IQ-Test ohnehin nicht einmal über eine punktgenaue Aussagekraft. Denn Bewerber, die an einem Tag vielleicht einen IQ von 142 aufwiesen, sind wenig später möglicherweise unter Stress oder befinden sich - aus welchen Gründen auch immer - in einer weniger guten Verfassung: schon könnte das Ergebnis des Tests völlig anders aussehen. Somit bekäme vielleicht sogar eine andere Person den begehrten Job…?

Überdurchschnittliche Intelligenz bei Kindern

So angenehm und positiv die Bezeichnung auch klingen mag, so schwierig ist oftmals das Verhältnis hochbegabter Kinder gegenüber den so genannten durchschnittlich intelligenten Gleichaltrigen im Alltag. Sowohl im schulischen Bereich als auch in der Freizeit, bei Unternehmungen mit Freunden usw. machen sich sehr häufig immer wieder Auffälligkeiten, Schwierigkeiten und Probleme bemerkbar, an denen im Endeffekt niemand wirklich Schuld trägt. Vor allen Dingen Langeweile und das Gefühl, im Unterricht unterfordert zu sein trägt dazu bei, dass das überdurchschnittlich begabte Kind früher oder später als Störenfried gilt, zappelig und laut agiert und infolge dessen häufig auch schlechte Schulnoten mit nach Hause bringt. Ein Problem bei Kindern, die das zehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben ist mit Sicherheit auch die Tatsache, dass bei derartigen Schwierigkeiten noch kein spezieller IQTest zur Verfügung steht: derartige Methoden zur Analyse der kindlichen Intelligenz sind etwa erst ab dem zehnten bzw. elften Lebensjahr ein geeignetes Hilfsmittel. Freilich gibt es für jüngere Kinder, die gewisse Verhaltensauffälligkeiten aufzeigen, andere Methoden, Hinweise auf eine mögliche Hochbegabung aufzuzeigen, jedoch sind auch diese nicht vollends zuverlässig. Um den Kindern bis zum entsprechenden Alter dennoch eine gewisse Motivation zu gewähren, sollte eine gesonderte Förderung seitens der Eltern und Lehrer erfolgen. Diese sollte jedoch nur soweit gehen wie das Kind selbst sich damit einverstanden erklärt. Denn ein übertriebenes, gezwungenes Lernen ist nicht nur anstrengend, es trägt zudem lediglich zur zusätzlichen Demotivierung des Kindes in der Schule oder im Verein bei.